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Vorbeugender Brandschutz

 

Rauch, die tödliche Bedrohung

 
   
Die überwiegende Zahl der Opfer von Wohnungsbränden stirbt nicht durch Flammen, sondern durch Brandrauch - oft im Schlaf, denn durch Rauch oder Feuer wacht man nicht immer auf, sondern verliert durch das Einatmen das Bewusstsein. Brandrauch enthält u.a. giftige Blausäure, Atemgifte, die zum Ersticken führen sowie Ammoniak und Schwefeldioxid mit ätzender Wirkung auf die  Atemwege. Die meisten Brände entstehen nachts und unbemerkt. Sie können sich nicht darauf verlassen, von ihren Nachbarn oder Ihrem Haustier gewarnt zu werden.


www.rauchmelder-lebensretter.de

Im Brandfall bleiben Ihnen nur wenige Minuten zur Flucht. In Sekundenschnelle ist Ihre Wohnung mit Rauch erfüllt. Sie verlieren die Orientierung und können nur kurze Wege ohne Gesundheitsschäden gehen. Nach zwei Minuten kann eine Rauchvergiftung bereits tödlich sein. Aber auch das Feuer breitet sich schnell aus: in nur 30 Sekunden kann ein Brand außer Kontrolle geraten und in weniger als 5 Minuten kann Ihr Zimmer schon vollständig ausgebrannt sein. Durch die Installation eines Rauchmelders gewinnen Sie die Zeit, die für Ihr Leben entscheidend ist. Ein Rauchmelder alarmiert Sie (auch nachts) - und gibt Ihnen und Ihrer Familie die Chance, das Haus oder die Wohnung rechtzeitig zu verlassen. Gute Geräte erhalten Sie im Fachhandel für Brandschutz- und

Sicherheitstechnik (Tipp: siehe Gelbe Seiten, Stichwort Brandschutz oder Feuerlöscher) oder in Baumärkten und Warenhäusern. Auch im Internet finden Sie zahlreiche Anbieter. Achten Sie beim Kauf die Prüfsiegel VdS, CE, GS, ISO 9002 bzw. BS 5446.Wichtig sind auch folgende Qualitätsmerkmale:

  • Optisches bzw. foto-elektrisches Detektionsverfahren,
  • Lauter, durchdringender Alarmton (85dBA in 3m Entfernung),
  • Testknopf zur Kontrolle der Funktionsbereitschaft,
  • Batteriewechselsignal bis zu 4 Wochen,
  • Kompletter Lieferumfang inkl. Alkaline-Batterie und Befestigungsmaterial,
  • Separater Montageteller zur einfachen Montage und zum sicheren Batteriewechsel,
  • Lange Garantiezeit.


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Rauchmelder für höhere Ansprüche lassen sich über Kabel oder per Funk miteinander verbinden. Bei diesen netzbetriebenen 230V-Geräten stehen mehrere Melder in Verbindung. Diese netzbetriebenen Rauchmelder werden mit und ohne Notstromversorgung angeboten und können auch an eine Alarmanlage angeschlossen werden.

Für Gehörlose gibt es besondere Rauchmelder: Diese Systeme steuern Blitzleuchten und z. B. einen Vibrationsgeber, der beim Schlafen unter das Kopfkissen gelegt werden kann.

Foto-optische Rauchmelder arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Im Inneren der Geräte befindet sich eine Rauchkammer, in der von einer Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet werden. Dringt Brandrauch in die Rauchkammer ein, werden diese Lichtstrahlen gestreut und dadurch auf eine Fotolinse abgelenkt. Der Rauchmelder ‘erkennt’ Brandrauch und löst das Warnsignal aus. Das Gerät alarmiert so lange, bis die Kammer wieder rauchfrei ist.

Als Mindestschutz ist ein Rauchmelder pro Etage erforderlich. Er sollte im Flur an zentraler Stelle installiert werden. Rauchmelder müssen dort montiert werden, wo ihr Alarmsignal von allen Familienmitgliedern gehört werden kann (z. B. im Bereich des Schlaf- oder Kinderzimmers).

Rauchmelder gehören grundsätzlich an die Decke (weil Brandrauch nach oben steigt) und sollten möglichst in der Mitte des Raumes angebracht werden. Darüber hinaus empfiehlt sich die Installation von Rauchmeldern insbesondere in Räumen in denen Elektrogeräte betrieben werden sowie in Schlaf- und Kinderzimmern. In größeren Häusern ist es sinnvoll, die Rauchmelder miteinander zu vernetzen, so dass ein Brand in einem entfernten Raum von allen anderen installierten Geräten gemeldet wird. Auch im Keller und auf dem Dachboden sollte ein Rauchmelder vorhanden sein, da hier oft unbemerkt Brände entstehen. In Küche und Bad sollten Sie auf eine Installation verzichten, weil durch Koch- und Wasserdämpfe Fehlalarme ausgelöst werden können. Auch besonders staubige Räume eigen sich nicht zur Installation. Für diese Räume gibt es sogenannte Wärmemelder, die nicht auf Rauch, sondern auf Temperaturanstieg reagieren.

Funktioniert der Brandmelder im Ernstfall tatsächlich?

Dann kontrollieren Sie ihn monatlich mit der Prüftaste, übermalen, verdecken und bekleben Sie ihn nicht und stauben Sie ihn einmal im Jahr ab.

(Quelle: Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen)

   

 

     

     

Copyright © 09.12.2009 Freiwillige Feuerwehr Herongen