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GERÄTE UND AUSRÜSTUNG

 

Was ist ein AED bzw. Defibrillator ?

 
   

Ein AED ist ein Automatisierter (computergesteuerter) Externer Defibrillator, der den Herzrhythmus einer Person präzise analysiert und wenn nötig, den Ersthelfer zu erforderlichen Maßnahmen anleitet.

Ein AED führt mittels gesprochener und visueller Anweisungen sicher durch die Behandlung.

AEDs sind für die einfache und sichere Anwendung durch Ersthelfer entwickelt. Eine versehentliche Defibrillation ist nicht möglich.

<<< JEDER KANN LEBEN RETTEN >>>

   

Bedienung / Anleitung

 
 

Die Bedienung eines AEDs ist richtig einfach und kann von jeder Person durchgeführt werden. Ein AED kann sogar von Kindern bedient werden. Es wurde mit Siebenjährigen Kindern versucht, und es hat geklappt.

Hier die 3 einfachen Schritte für den Notfall, mit dem man Leben retten kann:

1. Durch Drücken der grünen Ein-/Aus-Taste die Sprachanweisungen  aktivieren
2. Die Pads / Elektroden gemäß Anweisungen aufkleben

3. Wenn sie das Geräte dazu auffordert, die orangefarbene Schocktaste drücken

 

 

 

Wo finde ich einen AED ?

 

Dieses Zeichen ist eine einheitliche Europäische Kennzeichnung für einem am Ort stationierten Automatischen Externen Defibrillator.

Einen AED findet man in Herongen:
- Feuerwehr Herongen
- Sparkasse Herongen
- Praxis Dr. Strotmann
- Sportplatz SV Herongen

Weiterhin findet man dieses Gerät bereits an vielen Stellen und Orten in und um Straelen.

- Feuerwehr Straelen
- DRK Straelen
- Rathaus der Stadt Straelen, Stadthalle Straelen
- Sportvereine SV Straelen, SF Broekhuysen, SC Blau-Weiß Auwel-Holt
- Sparkasse Straelen
 

Die Initiative (s.u.) sucht auch weiterhin Partner, die die Initiative unterstützen: durch Spenden oder durch die Anschaffung zusätzlicher Defibrillatoren.

Schulung / Ausbildung

 
 

Eine Schulung und Ausbildung an einem AED ist wichtig, auch wenn ein AED sogar von Kindern bedient werden kann. Hierfür hat sich Norbert Hetgens von der Feuerwehr Herongen als Ausbilder zur Verfügung gestellt. Viele Sport- und andere Vereine hat er bereits an diesen "Defi's" geschult. Gemeinsam mit Holger Heckmann von der Feuerwehr Straelen sollten so viele Mitbürger wie möglich den Umgang mit einem Defibrillator trainieren, um die Angst hiervor zu verlieren.

Bei Informationen oder Rückfragen freut sich
Norbert Hetgens über eine Email
oder einen Anruf unter 02839/1783.

 

Initiative "Straelener gegen den Herztod"

 
 

130.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr durch plötzliches Herzversagen. Sie sterben einen weitgehend vermeidbaren Tod. Denn die Überlebenschance liegt bei 75 %, wenn die Betroffenen innerhalb von drei bis fünf Minuten wiederbelebt werden.

Deshalb haben die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Straelen und der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Straelen im Jahr 2006 die Initiative „Straelener gegen den Herztod“ gegründet.

 

 

Zeitung / Presse aus 2008

 

Rheinische Post "Elektroschocks gegen den Herztod" vom 13.11.2008
Straelen (kla) Jeder hofft, dass sie nie eingesetzt werden müssen. Doch sollte es nötig werden, dann ist Straelen zumindest flächendeckend mit dem wichtigen Gerät gegen den schnellen Herztod versorgt: Gestern übergab die Jubiläumsstiftung der Straelener Sparkasse vier automatische externe Defibrillatoren (AED) an die Sportvereine SV Straelen, Sportfreunde Broekhuysen, SC Blau-Weiß Auwel-Holt und SV Herongen.

Damit gibt es jetzt 15 AED im Stadtgebiet, außer bei den Sportvereinen zum Beispiel im Rathaus, in der Stadthalle, bei der Sparkasse und bei der Volksbank. Die handlichen, batteriebetriebenen Apparate erkennen lebensbedrohliches Herzkammerflimmern und unterstützen bei der Ersten Hilfe. „Wenn auch nur ein Mensch dadurch reanimiert werden kann, ist das schon das Geld wert“, sagte Sparkassendirektor Rainer Schulte-Batenbrock im Beisein unter anderem von Bürgermeiser Johannes Giesen und Vereinsvertretern über die jeweils 2000 Euro teuren Defibrillatoren.
 

Holger Heckmann (r.) zeigt, wie ein Defibrillator funktioniert. RP-Foto: G.S.

Doch verlassen sich die Straelener bei der Aktion gegen den Herztod nicht nur auf die Technik. Die Ausbildung ist ebenso wichtig, auch wenn die AED sogar von Kindern bedient werden können. Das erklärte Holger Heckmann von der Feuerwehr Straelen, der gemeinsam mit Norbert Hetgens von der Feuerwehr Herongen und Norbert Peeters vom DRK Straelen viele Mitglieder der Sportvereine schulte. „Wir haben das mit Siebenjährigen versucht, und es hat geklappt.“ Symbole, nur drei Knöpfe und die Anleitungen, die eine Roboterstimme aus dem AED gibt, machen den Einsatz leicht.

Die Kurse haben laut Heckmann hoffentlich die Hemmschwelle für die Helfer gesenkt. Er wünscht sich, dass die Zahl der AED in Straelen noch steigt.
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Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH / Publikation: Rheinische Post Geldern / Ausgabe: Nr.266 / Datum: Donnerstag, den 13. November 2008 / Seite: Nr.10

Zeitung / Presse aus 2006

 

STRAELEN (RP) 130000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr durch plötzliches Herzversagen. Sie sterben einen weitgehend vermeid-baren Tod. Denn die Überlebens-chance liegt bei 75 Prozent, wenn die Betroffenen innerhalb von drei bis fünf Minuten wiederbelebt werden. Doch in der Regel braucht der Notarzt allein für die Anfahrt schon länger.

Das heißt: Helfen kann zu Hause nur der Angehörige, im Betrieb der Kollege, im Restaurant Gäste oder das Servicepersonal, im Fußballstadion der Nachbar. Deshalb haben der

Die Lebensretter in Straelen bekamen maschinelle Unterstützung Foto: privat

Ortsverein Straelen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Straelen die Initiative „Straelener gegen den Herztod" gegründet.

Unterstützt durch die Jubiläumsstiftung der Sparkasse der Stadt Straelen konnte ein sogenannter Automatischer Externer Defibrilla-tor (kurz AED oder „Defi") angeschafft werden. Ursprünglich stammt die Idee zur Beschaffung eines solchen Gerätes vom Straelener Seniorenbeirat. Umgesetzt wurde die Anschaffung in enger Abstimmung zwischen der Stadt, dem DRK und der Feuerwehr.

Der AED ist ein handliches, batteriebetriebenes Gerät, das den elektrischen Rhythmus des Herzens überprüft und mit einer internen Datenbank vergleicht. Es erkennt automatisch lebensgefährliches Herzkammerflimmern und bereitet dann sofort die rettende Defibrillation (Stromstoß) vor. Das Besondere ist die eingebaute „Intelligenz": Alle Handgriffe sagt der AED per Lautsprecher an.
 
In Straelen wird der neue AED nach Schulung der DRK- und Feuerwehrkräfte auf allen Großveranstaltungen mitgeführt, bei denen das DRK einen Sanitätswachdienst oder die Feuerwehr eine Brandwache stellt. In einem zweiten Schritt will die Initiative gezielt Straelener Unternehmen, Banken, Arztpraxen und andere Institutionen ansprechen, um weitere Defis möglichst flächendeckend im Stadtgebiet zu stationieren.
Partner sucht die Initiative. Informationen bei Norbert Peeters, Tel 02834/1346, E-Mail: kampf-dem-herztod@drk-straelen.de Homepage: www.drk-straelen.de

 

AED und Erste-Hilfe-Koffer der Feuerwehr Herongen

 
   
Der AED wird in einem handlichem Koffer, in dem sich auch allerlei Erst-Hilfe-Ausrüstung befindet, mitgeführt.
Klappt man den Koffer auf, so ist dieser in zwei Hälften bzw. Fächer unterteilt. In diesen befinden sich ...

Fach 1 mit dem AED Defibrillator, Klebeelektroden und einer Beatmungshilfe.

Fach 2 mit div. Wundkompressen und Pflaster, Verbandpäckchen, Scheren, Rettungsdecke und div. Guedeltuben.

FACH 1 FACH 2
   

 

     

     

Copyright © 09.12.2009 Freiwillige Feuerwehr Herongen